Trainingsphilosophie

 

Der SSV Bruneck Schwimmen kann in dieser Saison mit einem sehr jungen Athleten- und Trainerteam aufwarten. Somit wird auch von Seiten unserer Trainer größter Wert auf ein entwicklungs- und altersgerechtes Trainingssystem gelegt. Deshalb  gilt unsere vereinsinterne Trainingsphilosophie eines langfristigen und entwicklungsgemäßen Leistungsaufbau als oberste Prämisse. Durch die Ausbildungen des italienischen Schwimmverbandes FIN und das zusätzliche Sportwissenschaftsstudium unserer Schwimmtrainer sind sie in der Lage für jede Altersstufe unserer Athletengruppen ein optimales, auf die Kinder abgestimmtes und langfristiges bzw. nachhaltiges Training anzubieten.

Mit anderen Worten heißt dies, dass Wettkämpfe, Resultate und Medaillen für unsere Kinderkategorien (Gruppen 2, 3 und 4) keine finalen Endziele des Trainings sind. Dieser Druck und diese einseitig ausgerichtete Trainingsorientierung wäre ihrer Entwicklung nicht gerecht, wobei es viel mehr darum geht, Wettkämpfe als Kontrolle, Spaß, Erfahrung, Erlebnis und natürlich als Begeisterung durch das eigene Können zu erleben. Zudem sind in dieser Altersspanne der Ausprägung vielseitiger konditioneller und koordinativer Fähigkeiten Priorität zuzuschreiben, um diese sensible Entwicklungsphase der Kinder nicht durch Leistungs- und Erfolgsdruck zu stören.

Auch für die Jugendlichen in der Gruppe 1 muss neben einem progressiv ansteigenden Trainingsumfang noch sehr viel Wert auf die gerechte körperliche und vor allem mentale und psychische Entwicklung der Schwimmer gelegt werden. Um eine explodierende Drop-Out Quote im Jugendalter zu vermeiden, werden wir alles daran setzen auch diese Altersstufe entwicklungsgerecht zu fördern und das Training im Sinne einer langfristigen Entwicklung gestalten.

Zwei wichtige Faktoren im Training unserer höchsten Athletengruppe sind zum einen die Ausprägung einer „Athletenautonomie“ und die Ausbildung einer Eigenverantwortung für das eigene Training. Zum anderen sollen die Athleten dazu motiviert werden, eine zunehmend professionelle Trainingsweise kennenzulernen, zu verstehen und demnach zu handeln. „Last but not least“ ist der allerwichtigste Faktor im Sinne eines gut funktionierenden und langfristig motivierten Athletenteams: Spaß am Schwimmen – ein Leben lang!